Mitteilungen & Pressetexte im Schuljahr 2007-2008
© Fränkische Nachrichten –- 24.07.2008

Abschlussfeier der Fachschule für Sozialpädagogik: 24 neue Erzieherinnen und Erzieher

"Nicht auf kurzfristige Erfolge abzielen"

Buchen. 24 Schülerinnen und Schüler des Oberkurses der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik (FSP) in Buchen feierten gemeinsam mit ihren Lehrern, Eltern und Freunden den erfolgreichen Abschluss ihrer schulischen Ausbildung. Zehn dieser Schülerinnen nahmen zudem die Möglichkeit war, parallel zur Erzieherausbildung die Fachhochschulreife zu erwerben.
"Geh nicht nur die glatten Straßen, geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässtund nicht nur Staub". Mit diesen Gedanken von Antoine de Saint-Exupry lud der Oberkurs Eltern, Lehrer und Freude zu ihrer Abschlussfeier ein, die sie in eigener Regie anspruchsvoll gestalteten.
Die Schüler des Wahlpflichtfachs Musik unter der Leitung von Studiendirektor Norbert Hummel und der Orff-Gruppe unter Heide Köhler gestalteten die vielseitigen musikalischen Beiträge. Darüber hinaus zeigten Katharina Oeß am Klavier und Yvonne Widemann am Saxophon und an der Klarinette ihr musikalisches Können.
Norbert Hummel eröffnete seine Ansprache mit einem Zitat Nelson Hendersons: "Der wahre Sinn des Lebens besteht darin, Bäume zu pflanzen, in deren Schatten man vermutlich nie selbst sitzen wird" und betonte, dass pädagogisches Handeln nicht auf kurzfristige Erfolge abzielen könne, wie es in vielen Unternehmen heute gefordert werde. Erzieher sein bedeute vielmehr, Bildungsprozesse der Kinder zu unterstützen, um sie damit zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu erziehen. Hummel zeigte auf, dass die Absolventen an der FSP Buchen sehr gute Rahmenbedingungen vorgefunden hätten, um in ihrer Sach-, Fach- und Personalkompetenz gefördert zu werden. Damit sei die Grundlage gelegt, dass die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher ihrem Bildungs-, Erziehung- und Betreuungsauftrag nachkommen und den Erwartungen der Kinder, Eltern und Träger gerecht werden können.
Klassenlehrerin Katja Frank verabschiedete sich mit persönlichen und emotionalen Worten von ihrer Klasse. Der Schulleiter dankte Anna Olschok, Wolfgang Schuh, Anika Müller, Katharina
Scherzinger und Christina Zauner, die sich als Klassensprecher in den vergangenen Schuljahren für die Gemeinschaft eingesetzt haben.
Bei der Zeugnisverleihung gratulierte Studiendirektor Hummel zu guten Leistungen. "Mit einem Notendurchschnitt von 2,0 bestätigten die Schüler den seit Jahren hohen Ausbildungsstandard der Katholischen Fachschule in Buchen. Für besonders gute Leistungen erhielten die drei Prüfungsbesten Christina Zauner (1,0), Anna Olschok (1,3) und Wolfgang Schuh (1,4) als Anerkennung ein Buchgeschenk.
Die Abschlussrede wurde von Jessica Müller, Christina Zauner und Katharina Scherzinger gehalten. Nach einem Rückblick über die prägenden drei Schuljahre bedankten sie sich bei ihren Lehrerinnen und Lehrern. An den offiziellen Teil schloss sich eine Aufführung des Theaterstücks "Hans in Trouble" an. Das Stück, das Elemente der Märchen "Hans im Glück", "Ali Baba und die 40 Räuber" und eine Geschichte der russischen Hexe "Baba Jaga" vereint, hatte die Klasse mit ihren Fachlehrerinnen Waltraud Walter und Heide Köhler geschrieben und einstudiert.
Nach dem Buffet im Foyer präsentierten Holger Hack, Anna Olschok und Sandra Steinbrich einen multimedialen Rückblick über ihre Schuljahre und brachten damit Mitschüler, Lehrer und Gäste zum Lachen. Schüler, Lehrer und Eltern beendeten die gelungene Abschlussfeier mit dem Lied "Möge die Straße uns zusammenführen".
Mit etwas Wehmut, aber auch voller Vorfreude auf die zukünftige Aufgabe verabschiedeten sich die Schüler voneinander und von ihren Lehrern. Nun steht für die stolzen Absolventen der Start ins Berufsleben an.

© Fränkische Nachrichten –- 19.07.2008

An der Fachschule für Sozialpädagogik: Prüfungsvorsitzende mit gezeigten Leistungen zufrieden

Neues Konzept in der Erzieher-Ausbildung

Buchen. Wieder haben 24 angehende Erzieher und Erzieherinnen ihre schulische Abschlussprüfung an der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik in Buchen nach dem neuen Konzept für die Erzieherausbildung in Baden-Württemberg abgelegt.
Ziel des Schulversuchs, der seit dem Schuljahr 03/04 läuft, ist es, die Ausbildung an die gestiegenen Berufsanforderungen anzupassen und die Attraktivität der Ausbildung zu erhöhen.
Das erforderliche Verständnis für Bildungsprozesse von Kindern und die Umsetzung kindgemäßer Bildungsstrategien in den Tageseinrichtungen für Kinder gehören zukünftig verstärkt zur beruflichen Handlungskompetenz.
Bereits im Mai musste eine schriftliche Prüfung in den Handlungsfeldern "Förderung von Entwicklung und Bildung" und "Gestaltung von Erziehung und Betreuung" abgelegt werden.
In der mündlichen Prüfung unter dem Vorsitz von Studienrätin Adameit (Käthe Kollwitz Schule, Bruchsal) und Studiendirektor Norbert Hummel (FSP-Buchen) mussten weitere Sach- und Fachkompetenzen unter Beweis gestellt werden. Geprüft wurde unter anderem in den Fächern Religionslehre/Religionspädagogik, Deutsch, Englisch und in den Handlungsfeldern Entwicklung beruflicher Identität, Unterstützung in besonderen Lebenssituationen, Zusammenarbeit mit Erwachsenen und Institutionen sowie Qualitätsmanagement.
Hinzu kam die Erstellung einer Facharbeit mit anschließender Präsentation. Auch konnte mit der Erzieherausbildung durch den Zusatzunterricht (Mathematik) die Fachhochschulreife erworben werden. Dabei musste in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik eine zentrale schriftliche Prüfung abgelegt werde.
Es folgt im kommenden Schuljahr das einjährige Berufspraktikum, das ebenfalls von der Fachschule begleitet wird; mit dem abschließenden Kolloquium erhalten die Erzieher und Erzieherinnen die staatliche Anerkennung.
Die Prüfungsvorsitzende zeigte sich mit den Prüfungsergebnissen zufrieden und lobte die gutenLeistungen. Bei einem Notendurchschnitt von 2,0 erzielten neun Schüler einen Schnitt von besser als 2,0. Den besten Abschluss erreichte Christiana Zauner mit 1,0.
Nun gilt es im Berufsanerkennungsjahr das erworbene Wissen in der Praxis, das heißt in einersozialpädagogischen Einrichtung umzusetzen.
In einer offiziellen Abschlussfeier werden den Fachschulabsolventen die Zeugnisse von Studiendirektor Hummel ausgehändigt. Das Examen hat bestanden:
Claudia Baur (Roigheim), Fabienne Becker (Walldürn), Carolin Büchler (Preunschen), Olga Dilf(Buchen), Kristina Gunia (Osterburken), Holger Hack (Bretzingen), Nicole Sickert (Walldürn),Jacqueline Mindermann (Walldürn), Anika Müller (Großeichholzheim), Jessica Müller (Sindolsheim), Katharina Oeß (Neckarelz), Anna Olschok (Miltenberg), Linda Pleschko (Hettingen), Christina Repp (Buchen), Katharina Scherzinger (Hardheim), Kathrin Tackenberg (Mudau), Carina Schubert (Walldürn), Katja Schüssler (Hesselbach), Wolfgang Schuh (Bretzingen), Sandra Steinbrich (Schefflenz), Verena Unmuth (Hesselbach), Yvonne Wiedemann (Schweinberg), Christina Zauner (Zellingen)und Rebecca Zöller (Rittersbach).

© Fränkische Nachrichten –- 14.07.2008

Abschied mit Wehmut: Helga Landkammer 31 Jahre Sekretärin an der Fachschule für Sozialpädagogik

Einfühlsame und kundige Beraterin

Buchen. Helga Landkammer, Sekretärin an der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik verlässt Ende August die Fachschule, geht in die Freistellungsphase der Altersteilzeit und beginnt damit nach 31 Jahren an der Fachschule für Sozialpädagogik in Buchen den wohlverdienten Ruhestand.
Am 1.8.1977 wurde Helga Landkammer als Angestellte im kirchlichen Dienst an der katholischen Fachschule als Sekretärin eingestellt. Am 1. August 2002 sprach der damalige Freiburger Generalvikar Dr. Bechtold Dank und Anerkennung für Ihre treu geleistete Arbeit aus.
In einer Feierstunde, an der alle Schüler und Schülerinnen, sowie das Kollegium der Buchener Fachschule teilnahmen, würdigte Schulleiter Studiendirektor Norbert Hummel die Arbeit von Helga Landkammer. Als Meisterin ihres Faches habe sie mit Gewissenhaftigkeit und hohem Verantwortungsbewusstsein dazu beigetragen, dass der Schulalltag sehr gut funktionierte. Große Fachkompetenz in der Verwaltung, sehr gute Kenntnisse der Ausbildungsverordnungen für die angehenden Erzieher und Erzieherinnen, immer die gesamte Schule im Blick, das zeichnete Helga Landkammer aus.
Studiendirektor Hubert Wörner vom Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg bezeichnete die schei dende Sekretärin auch als einfühlsame und kundige Beraterin, die mit ihrem freundlichen und ruhigem Auftreten, mit ihrer Hilfsbereitschaft zum wesentlichen Gelingen und guten Klima in der Fachschule beigetragen habe.
Die Schüler und das Kollegium gestalteten die Feierstunde mit guten Wünschen und viel Musik und überreichten Erinnerungsgeschenke. Die Schulgemeinschaft dankte für den vorbildlichen Einsatz und wünschte ihr für die kommenden Jahre Gesundheit und alles Gute.

zurück zum Archiv